Kurz vor meiner Fachhochschulreife im Bereich Wirtschaftsinformatik haben wir einen Besuchstag bei HP in Gültstein verbracht. Diese Chance habe ich mir nicht entgehen lassen: Mein erster Rechner war ein HP-Rechner, mein erster Drucker war ein HP-Drucker – ich wollte schon immer zu HP! Ich sitze seit dem sechsten Lebensjahr am Computer, da ist viel Enthusiasmus dabei. Das hat wohl auch der Ausbilder gemerkt, den ich in Gültstein angesprochen habe. Wenig später hatte ich ein Vorstellungsgespräch und dann eine Zusage, und nach ein paar Wochen konnte ich verkürzen und ins zweite Ausbildungsjahr wechseln. Schwerpunkte der Ausbildung sind BWL, Informationstechnologie und Software-Entwicklung. In Gültstein habe ich übrigens auch meinen ersten Betriebseinsatz gehabt, dort habe ich viel über Großrecher gelernt und konnte die Theorie aus der Schule anwenden. Als Azubi fühle ich mich von allen als vollwertiger Mitarbeiter akzeptiert, aber ich kann trotzdem noch Fehler machen. Im Rahmen der Ausbildung können wir auch eine Weile ins Ausland gehen, ich bemühe mich gerade um eine Stelle in Dubai. Nach meinem Abschluss will ich natürlich weiter bei HP arbeiten – und noch ein Abendstudium Wirtschaftsinformatik absolvieren.
Anfang der Achtziger Jahre habe ich zum ersten Mal amerikanische Management-Methoden kennengelernt. Das hat mich als Mitarbeiter ungeheuer motiviert und beflügelt! Mein damaliger Chef ließ mir viel Freiheit, sofern die Ziele erreicht wurden, und hat sich immer auf die Stärken seiner Mitarbeiter konzentiert und sie gefördert. Darin ist er mir bis heute Vorbild geblieben. Ab 1985 habe ich in den verschiedensten Management-Funktionen am Aufbau und Betrieb des „Support Centers“ in Ratingen mitgewirkt. Heute ist dieser Standort ein global vernetztes, rund um die Uhr aktives Zentrum mit mehreren hundert Mitarbeitern. Inzwischen trage ich auf weltweiter Ebene dafür Sorge, dass wir unsere Programme im Remote Support strategisch auswählen und dass sie von der globalen Ebene bis hinunter zum einzelnen Kunden transparent gemanagt werden. Für Teams auf allen Ebenen gilt: Die Mischung macht's! Wie beim Fußball: eine Mannschaft braucht den Trainer ebenso wie den Stürmer. Auch ein Unternehmen benötigt Erfahrung. Ich kann Wissen teilen und Erfahrung weitergeben – auch an junge Kollegen, die für mich ja keine Konkurrenz sind, sondern eine Zukunftsgarantie.
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Als ich nach meinem Vordiplom in Sofia an eine deutsche TU gewechselt bin, saßen unter 400 Zuhörern nur acht Frauen im Hörsaal. Das war für mich damals ein Schock. In meinem Team achte ich sehr auf Diversity. Ich leite ein internationales Team, das Software für den Großkundenbereich entwickelt – HP gehört zu den größten Software-Entwicklern weltweit. Natürlich ist es anstrengend, wenn sich in einem Team unterschiedliche Sichtweisen, Vorgehens- und Denkweisen mischen. Heterogene Teams brauchen eine längere Anlaufzeit, aber langfristig bringen sie ganz hervorragende Ergebnisse. Es bringt frischen Wind, wenn jemand von außen kommt und fragt: „Warum macht ihr das so?“ Wenn die Antwort lautet: „Weil wir das schon immer so gemacht haben“, stellt das sofort den Status quo in Frage. Ich arbeite gern mit neuen Technologien und neuen Trends, deswegen finde ich Produktentwicklung so spannend. Zwar kommt nur ein Teil unserer Projekte tatsächlich als Produkt auf den Markt. Aber wenn es eines schafft, ist das ein unglaubliches Erlebnis: Natürlich sind wir dann stolz auf diese Idee, die wir vom ersten Tag bis zur Einführung auf dem Markt begleitet haben! So ein Motivationsschub beflügelt uns noch, wenn wir schon längst wieder am nächsten Projekt arbeiten.
In Paris habe ich als Application Engineer in einer Software-Firma angefangen, die zusammen mit HP Lösungen angeboten hat, und bin dann zu HP Frankreich gekommen. Später habe ich eine europäische Position in Deutschland angenommen. Ich arbeite gern in internationalen Teams, ich will in jedem Job dazulernen – und dann den nächsten Schritt tun. Dafür hat HP mir viele Gelegenheiten geboten, mir oft zugetraut, Neues aufzubauen und auch zwischen verschiedenen Unternehmensbereichen zu wechseln. Heute arbeite ich in einer weltweiten Postition, suche auf drei Kontinenten neue Lösungen für Kunden in der verarbeitenden Industrie und erschließe neue Märkte. Nebenbei engagiere ich mich im internen Netzwerk Sustainability, das Mitarbeiter ins Leben gerufen haben. Das Thema Nachhaltigkeit ist mir wichtig, und hier kann ich es gleich doppelt einbringen: Einerseits wollen wir unsere Kollegen ermutigen, sich umweltbewusst zu verhalten – man braucht nicht immer drei Plastikbecher für seinen Kaffee. Andererseits wollen wir das Thema im gesamten Unternehmen stärken: So können gerade im Imaging & Printing Bereich, in dem ich tätig bin, neue Lösungen helfen, Ressourcen zu schonen.
Als HP Internationaler Enterprise Account Manager betreue ich einen globalen Großkunden aus der Automotive-Branche. Technik hat mich immer begeistert, aber noch wichtiger ist mir der Umgang mit Menschen, der immer Neues, Spannendes und viel Spaß bringt. In meinem Job bin ich viel unterwegs, aber dank eines guten Netzwerks kann ich Familie und Beruf gut vereinbaren. Meine Karriere habe ich als Konstrukteurin im Maschinenbau begonnen. Nach meinem BWL-Fernstudium habe ich mich für den Wechsel in den Vertrieb entschieden. Heute weiß ich: Wer kommunikativ und für neue Themen offen ist, für den ist das der richtige Weg! In unterschiedlichen Positionen und Konzernen habe ich einen Erfahrungsschatz erworben, den ich heute bei HP einbringe. Gerade weil Kommunikation für mich so zentral ist, hatte ich hier sofort den Eindruck: HP tickt anders. Es ist ein amerikanisches Unternehmen, in dem Zahlen eine große Rolle spielen. Aber die Hierarchien sind nicht starr, die Kommunikation ist fließend, offen und unbürokratisch – es gibt keine geschlossenen Türen, und das gefällt mir.