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HP P4000 Speichersysteme stellen iSCSI-basierten SAN-Speicher zur Verfügung.
Auf Basis der Industriestandard-Storage-Komponenten lassen sich sehr leistungsfähige SAN-Speichersysteme realisieren, die bei hoher Flexibilität die Vorteile komplexer SAN-Lösungen mit kostengünstigen Komplettpreisen verbinden. Wie auch andere HP Storage-Lösungen folgen HP LeftHand Speichersysteme dem GRID-Ansatz.
Ein HP LeftHand Speichersystem besteht aus mehreren Speicher-„Knoten“. Jeder einzelne Knoten bietet als abgeschlossene Einheit die Kombination aus Speicherkapazität (SATA oder SAS), eigener Rechenleistung und Netzwerkbandbreite. Den Startpunkt bilden zwei dieser Knoten, die ein ausfallsicheres Cluster bilden. Wird mehr Kapazität benötigt oder steigt der Bedarf an Netzwerkbandbreite, kann das Cluster um weitere einzelne Knoten erweitert werden, deren Performance und Kapazität damit zum gesam ten Cluster hinzugefügt wird, wodurch die Leistung linear ansteigt und zusammen mit der Kapazität skaliert. Automatismen in der HP P4000-Software sorgen dafür, dass die Daten automatisch auf alle zur Verfügung stehenden Festplatten verteilt werden (Striping) sowie ein Loadbalancing stattfindet. Dabei können die einzelnen Knoten mit unterschiedlichen Festplattentechnologien (SAS oder SATA) und -geschwindigkeiten zum Cluster hinzugefügt und entsprechende Speicherklassen gebildet werden.
Das gesamte Cluster wird aus Sicht des Administrators dabei als ein einziges großes System verwaltet. Storage wirddamit virtualisiert und als großer Ressourcen-Pool verwaltet. Alle erforderlichen Schritte zur Lastverteilung im Netzwerk und auch das Verteilen der Daten auf alle zur Verfügung stehenden Festplatten organisiert dieses Cluster selbst – ohne Eingriffe des Administrators. Somit steht immer die optimale Performance, Lastverteilung und hervorragende Ressourcennutzung zur Verfügung.
Um alle Vorteile einer virtualisierten Umgebung voll auszuschöpfen, zählt neben der reinen Servervirtualisierung auch ein leistungsfähiger, flexibler Speicher – also die echte „End-zu-End-Virtualisierung“. Denn erst dann lassen sich Funktionen wie Boot-vom-SAN oder etwa Ausfallabsicherungsmechanismen für die virtuellen Server realisieren. Von businesskritischer Bedeutung ist dabei die Verfügbarkeit des konsolidierten Datenspeichers sowie die Absicherung für den Fall von Ausfällen eines Storage-Systems oder eines Rechenzentrum-Standortes (HA und DR: High Availability und Disaster Recovery). Wichtig ist ebenfalls, dass Anpassungen, Erweiterungen, aber auch die Nutzung der zuvor beschriebenen Funktionen einfach und schnell umzusetzen sind.
Bis vor kurzer Zeit war die einzig wahre Speichertechnologie für solche Anwendungsfälle das Fiber-Channel SAN. Allerdings hat sich die iSCSI-Technologie im Laufe der letzten Jahre entwickelt, durchgesetzt und inzwischen etabliert. Die Netzwerkkomponenten sind leistungsfähig und günstig erhältlich und werden dank neuer Technologien zunehmend performanter, so dass sie inzwischen auch im Bereich der SAN-Lösungen die hohen Anforderungen erfüllen können. Nicht zuletzt der hier verwendete GRID-Ansatz sowie die verfügbare 10 Gbit-Technologie genügen mit gebündelter Performance und hohem Datendurchsatz auch den hohen Ansprüchen an Enterprise-Lösungen.