HP cCell Services – Ein Cloud-Modell für regionale Kunden und Partner
Die HP cCell Services kombinieren die Vorteile des dezentralen Betriebs mit den Vorteilen zentraler, gemeinsam genutzter Cloud-Dienste.
Endkunden beispielsweise kommen auch dann in den Genuss von Cloud-Merkmalen wie variable Kosten, Flexibilität und Schnelligkeit, wenn sie ihre Daten und Infrastruktur aus technischen, geschäftlichen oder regulatorischen Gründen nicht an einen Dienstleister auslagern können - gleichzeitig erhalten sie Zugang zu einem reichhaltigen Angebot an IT-Diensten, die von HP oder HP-Partnern bereitgestellt werden. Software- und Systemhäuser wiederum können ihr eigenes Cloud-Angebot mit Diensten aus dem Standard-cCells-Angebot von HP und anderen HP-Partnern anreichern.
Service dort beziehen, wo er am günstigsten ist
Kennzeichnend ist eine Flexibilität, die für eigenständige Aktivitäten des Channels Raum lässt und die Wahlmöglichkeiten von Anwendern erweitert, ohne dadurch deren technischen Aufwand zu erhöhen. Zum Beispiel können Anwender einen Service, der von verschiedenen Anbietern innerhalb des Gesamtportfolios vorgehalten wird, dort beziehen, wo es für sie am günstigsten ist. Auch wenn Unternehmen im Rahmen der HP cCell Services viele unterschiedliche Dienste aus unterschiedlichen Quellen nutzen, verwalten sie alle Dienste über dieselbe Oberfläche. Der Kunde muss die Services nicht selbst untereinander integrieren – das wird ihm von HP abgenommen.
Im cCell-Modell können Kunden für jeden einzelnen Dienst entscheiden, woher sie ihn beziehen wollen: aus dem HP-Rechenzentrum in Frankfurt, von einem Systemhaus- oder Softwarepartner oder aus dem eigenen Rechenzentrum. Beim Betrieb im HP-Rechenzentrum hat der Kunde zudem die Wahl zwischen einer für ihn exklusiv betriebenen Private Cloud und einer Virtual Private Cloud, bei der manche Ressourcen von mehreren Kunden genutzt werden.
Granular anpassbar
Die Cloud-Variante lässt sich damit sehr granular an die technischen, regulatorischen und geschäftlichen Anforderungen anpassen. Entscheidet sich ein Kunde beispielsweise für den Betrieb in seinem eigenen Rechenzentrum, wird bei ihm eine cCell implementiert. Diese gekapselte Einheit führt die vom Anwender abonnierten Cloud-Dienste aus und speichert die zugehörigen Daten. Gleichzeitig kann der Kunde Cloud-Dienste nutzen, die im HP-Rechenzentrum oder bei anderen in das HP-cCells-System integrierten Anbietern laufen. Wird derselbe Service von unterschiedlichen Quellen angeboten, kann der Kunde entscheiden, woher er ihn bezieht. Alle diese Services verwaltet das System unabhängig von ihrer Quelle über eine gemeinsame Schnittstelle.
Die Zugriffsrechte beim Kunden lassen sich so konfigurieren, dass Endanwender, etwa Fachabteilungen, lediglich auf bestimmte, von ihnen selbst bestellbare Dienste zugreifen können. Ein Beispiel wäre die Bestellung eines Servers für zwei Tage zum Testen. Die Administratoren in der IT-Abteilung des Kunden können zusätzlich Verwaltungsinformationen zu ihrem gesamten Serviceportfolio sehen, beispielsweise über Verfügbarkeit, Kosten oder Nutzungsgrad einzelner Dienste. Die HP-Mitarbeiter, die die Infrastruktur der cCell Services verwalten, haben keinen Zugriff auf Kundendaten.
Zurzeit einmalig: Reseller behalten beim Cloud-Business die Kundenbeziehung
Bisherige Ansätze des Cloud Business lassen den Channel meist ganz außen vor oder drängen ihn in der neu entstehenden Wertschöpfungskette rund ums Cloud Computing an den Rand. Doch das widerspricht der oben bereits erwähnten dezentralen Struktur des IT-Marktes in Deutschland.
Mit HP cCell Services gibt es nun ein Delivery-Modell, das die Interessen des Channels von Anfang an auch beim Cloud Business berücksichtigt. Traditionell beliefert HP mittelständische Kunden indirekt über Systemhäuser, Reseller und Softwarehäuser. HP cCell Services setzt diese Praxis fort: IT-Partner eines Unternehmens können die Beziehung zu ihrem Kunden behalten oder sogar ausbauen und damit in verschiedenen Rollen an der Cloud-Wertschöpfungskette teilhaben. Dafür müssen sie im Vorfeld nur wenig investieren. Außerdem profitieren sie von den umfassenden Automatisierungs- und Managementservices der HP cCell Services.
Smart Grid
Dadurch, dass immer neue Mitspieler immer mehr unterschiedliche Services und Bereitstellungsorte in die HP cCell Services integrieren, soll mit der Zeit eine vielfältige und sich ständig erweiternde Infrastruktur intelligent vernetzter Services aus unterschiedlichen Quellen entstehen. Softwarehäuser, Reseller, HP selbst und sogar Anwender können Services entwickeln und in die Plattform integrieren, die dann jeder Endkunde nutzen kann. HP spricht hier von einem Smart Grid, analog zum intelligenten Stromnetz, bei dem die Energie aus unterschiedlichen Quellen bedarfsgerecht bezogen beziehungsweise erzeugt wird.